Was ist eigentlich ein Immobilienfonds?

Durch Immobilienfonds hast du die Möglichkeit, mittelfristig Vermögen aufzubauen. Was sie so besonders macht, erfährst du in unserem Artikel.

Mann drückt auf Bild Immobilienfonds

Foto: NicoElNino/ iStock / Getty Images Plus

Unterscheidung Immobilienfonds

Zunächst sollte an dieser Stelle erwähnt werden, dass bei Immobilienfonds zwischen offenen und geschlossenen* unterschieden werden kann. In diesem Artikel soll es ausschließlich um offene Immobilienfonds gehen.

Als offene Immobilienfonds werden Investmentfonds bezeichnet, die das Fondsvermögen in der Regel überwiegend in Gewerbeimmobilen investieren. Hierzu zählen beispielsweise Hotels, Büros oder Einkaufszentren. Die Immobilien, in die die Fonds investieren, können sowohl im In- als auch im Ausland liegen. Manche Fonds setzen dabei Schwerpunkte in bestimmten Regionen oder Ländern. Weiterhin gibt es auch Immobilienfonds, die auf Wohngebäude spezialisiert sind, diese sind aber in der Minderheit. Wie sich die Immobilienfonds generell entwickeln, ist zum Beispiel von der Wertentwicklung der Gebäude im Fondsvermögen, aber auch von den Mieteinnahmen aus den Immobilien abhängig.

Der Anlagezeitraum von offenen Immobilienfonds sollte in der Regel mindestens fünf Jahre betragen. Eine Besonderheit, die sich aus dem Kauf von offenen Immobilienfonds ergibt, ist unter anderem die Mindesthaltefrist von 24 Monaten und die Kündigungsfrist von 12 Monaten für den Fonds gemäß § 255 KAGB.

*Bei einem geschlossenen Fonds gibt die Fondsgesellschaft in der Regel nur einen bestimmten Gesamtbetrag an Fondsanteilen aus. Wenn alle Fondsanteile verkauft wurden, wird das eingesammelte Geld durch die Fondsgesellschaft entsprechend der Anlagevorgaben investiert. Der Name „geschlossener Fonds“ ergibt sich durch die Tatsache, dass das Kapital der Anleger grundsätzlich so lange im Fonds
verbleibt, bis die vereinbarte Laufzeit endet.

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