Interview mit Christian Wedde
Ich habe Ende 2015 bei tecis angefangen.
Ich hatte mein Kindheitstraum gelebt und war Polizeibeamter.
Anfangs war meine Motivation eigentlich ganz simpel: Ich wollte mir nebenberuflich etwas dazuverdienen. Bevor ich zur Polizei gegangen bin, habe ich meine Ausbildung bei einer großen Hamburger Bank begonnen. Dadurch konnte ich die Dienstleistung von tecis von Anfang an fachlich einordnen. Mir war schnell klar, dass die Beratung einen echten Mehrwert bietet und dass hier etwas gemacht wird, das viele Menschen wirklich brauchen. Deshalb habe ich den Nebenjob zunächst einfach weitergeführt. Doch nach einigen Jahren habe ich gemerkt, dass es um viel mehr geht als nur um ein zusätzliches Einkommen. Nach etwa drei Jahren wurde mir bewusst, dass meine Karriere- und Einkommensperspektiven bei tecis deutlich größer und vor allem planbarer sind als auf meinem bisherigen Weg. Der entscheidende Punkt war für mich jedoch die Kombination aus persönlicher Entwicklung, unternehmerischen Möglichkeiten und einer deutlich flexibleren Gestaltung meiner Zeit. Plötzlich hatte ich die Chance, mein Leben aktiver selbst zu gestalten, statt darauf zu warten, dass andere über meine nächsten Schritte entscheiden. Was als Nebenjob begonnen hat, wurde deshalb Schritt für Schritt zu einer bewussten Lebensentscheidung. Heute bin ich sehr dankbar, dass ich diesen Weg damals eingeschlagen habe.
Was mich an meinem Job besonders begeistert, ist die Freiheit und die Möglichkeit, das Leben anderer Menschen nachhaltig zu verändern. Als Kind hatte ich einen ganz klaren Traum: Polizist werden. Diesen Traum durfte ich sogar leben. Ich war stolz darauf und hätte damals nie gedacht, dass es einmal einen Beruf geben würde, der diesen Traum in den Schatten stellt. Doch genau das ist passiert. tecis hat mir durch eine Dienstleistung, die Menschen wirklich brauchen, die Möglichkeit gegeben, mein Leben deutlich selbstbestimmter zu gestalten. Ich kann entscheiden, wie ich meine Zeit nutze, welche Ziele ich verfolge und welchen Weg ich für mich und meine Familie einschlage. Das empfinde ich bis heute als etwas ganz Besonderes. Noch mehr begeistert mich aber, dass ich diese Chance nicht nur selbst erleben darf. Ich bin heute nicht mehr ausschließlich Berater, sondern vor allem Führungskraft eines rund 30-köpfigen Teams. Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, Potenziale in ihnen zu entdecken und ihnen dieselben Möglichkeiten aufzuzeigen, die mein eigenes Leben verändert haben, erfüllt mich enorm. Neue Standorte aufzubauen, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit anderen zu wachsen, bringt natürlich große Herausforderungen mit sich. Aber genau das macht für mich den Reiz aus. Zu sehen, wie Menschen über sich hinauswachsen und sich ein selbstbestimmteres Leben aufbauen, ist für mich jeden Tag aufs Neue die größte Motivation.
Weil ich davon überzeugt bin, dass gute Beratung nicht bedeutet, einem Kunden unbedingt ein Produkt zu vermitteln, sondern die richtige Entscheidung für ihn zu finden. Wenn ich der Meinung bin, dass ein Produkt nicht zum Kunden passt, dann sage ich das offen und ehrlich. Dabei spielt es für mich keine Rolle, ob es sich um ein tecis-Produkt oder um eine Lösung eines anderen Anbieters handelt. Meine Loyalität gilt in erster Linie dem Menschen, der mir gegenübersitzt. Genauso ehrlich bin ich auch zu mir selbst. Wenn ich das Gefühl habe, dass ich nicht der richtige Berater für jemanden bin oder unsere Vorstellungen nicht zusammenpassen, spreche ich das an. Denn Vertrauen entsteht nicht durch perfekte Verkaufsgespräche, sondern durch Ehrlichkeit. Mit den Jahren hat sich mein Aufgabenfeld als Führungskraft stark erweitert. Deshalb entscheide ich heute sehr bewusst, wen ich persönlich begleite. Ich berate nur noch Menschen, bei denen ich das Gefühl habe, wirklich einen Mehrwert schaffen zu können und bei denen mir die Zusammenarbeit Freude macht.
Ich spiele und schaue leidenschaftlich gerne Fußball. Zudem liebe ich es Zeit mit einer 4-jährige Tochter zu verbringen.
Wow. Bei dieser Frage kommt mir sofort etwas in den Kopf, das mich bis heute emotional macht. Die größte Überraschung, die mir jemand bereitet hat, war tatsächlich meine Tochter. Nicht durch ein Geschenk oder einen besonderen Moment, sondern durch das, was sie in mir verändert hat. Früher war Zeit für mich oft einfach da. Wenn jemand zu spät kam, war das eben so. Wenn ich Dinge vor mir hergeschoben oder unnötig Zeit vertrödelt habe, hat mich das nicht wirklich gestört. Ich habe den Wert einzelner Minuten oft gar nicht erkannt. Seit meine Tochter da ist, hat sich das komplett verändert. Plötzlich hat Zeit für mich einen ganz anderen Wert bekommen. Jede Minute, die verschwendet wird, ist eine Minute, die ich nicht mit ihr verbringen kann. Jede unnötige Verzögerung bedeutet, dass ich später nach Hause komme und weniger von den kleinen Momenten mitbekomme, die so schnell vorbeigehen. Das Überraschende daran ist, dass niemand mir das jemals beigebracht hat. Ausgerechnet meine Tochter, ohne es zu wissen, hat mir gezeigt, wie kostbar Zeit wirklich ist. Sie hat mir einen Blick auf das Leben geschenkt, den ich vorher nicht hatte. Heute bin ich sicher nicht perfekt und auch nicht immer der effizienteste Mensch. Aber durch sie habe ich verstanden, dass Zeit das Wertvollste ist, was wir haben. Und genau deshalb sollten wir sehr bewusst damit umgehen.