Vermögen aufbauen: Wie du richtig investierst

Worin sollen wir investieren? In Immobilien, Aktien, Anleihen oder Gold? Hier sagen wir, wie du ein kleines oder großes Vermögen aufbauen kannst und geben dir Tipps für dein Portfolio.

Vermögen aufbauen

Investieren in die eigene Immobile

Das eigene Haus oder die eigene Wohnung sind ein Stück Lebensqualität und für viele Menschen die größte Investition ihres Lebens. Eigentum bietet Selbstbestimmung, Sicherheit sowie Geborgenheit und gilt als zukunftssichere Wertanlage. Im Alter mietfrei wohnen zu können ist der größte Wunsch der Deutschen und finanzielles Ziel Nr. 1.

Vermögen aufbauen: auch für Hausbesitzer wichtig

Wer sich für den Kauf eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung entscheidet, bindet langfristig Kapital – in erster Linie für Zins und Tilgung einer Baufinanzierung. Damit neben der Immobilie weitere Träume und die Altersvorsorge finanziert werden können, sollte eine Immobilie nicht die einzige Geldanlage sein. Finanzieller Spielraum für kurz- und langfristiges Ansparen ist wichtig – u.a. auch für zukünftige Modernisierungsmaßnahmen die den Werterhalt der eigenen Immobilie sichern. Ebenso lässt sich schon mit kleinen Beträgen in Fondssparplänen einiges erreichen. 

Immobilien vermieten statt bewohnen

Mit vermieteten Immobilien lässt sich sehr gut Vermögen aufbauen: Wer zum Beispiel Haus oder Wohnung kauft und vermietet, nimmt durch die Mieterträge laufend Geld ein. Mit den Mieteinnahmen kann zunächst erst einmal der Kredit abgezahlt und nach vollständiger Tilgung in weitere Geldanlagen investiert werden. Zusätzlich können Wertzuwächse je nach Lage und Ausstattung der Immobilie generiert werden – in der jüngeren Vergangenheit kam es insbesondere in Ballungsgebieten zu deutlichen Wertsteigerungen von Immobilien.

Wichtig beim Immobilienkauf ist eine gute Planung: Möchte ich die Immobilie selbst nutzen? Möchte ich sie vermieten? Möchte ich zunächst Kapital ansparen und dann später eine Immobilie erwerben? Diese Fragen wollen gut durchdacht werden, bevor es daran geht, das richtige Objekt in der richtigen Lage zu finden, die Kosten zu kalkulieren und die Risiken abzuwägen. Auch kann angesichts des Baubooms natürlich über Immobilien-Aktien nachgedacht werden. Oder über einen Immobilienfonds, mit dem sich das Anlagerisiko sinnvoll streuen lässt.

Anlagemöglichkeiten: die Mischung macht’s

Es gibt unzählige Geldanlagemöglichkeiten. Für den langfristigen Erfolg von Anlagelösungen kommt es auf den richtigen Mix an. Ein Beispiel: Wir investieren in Aktien, in Anleihen und in Rohstoffe – wenn einer dieser Vermögenswerte vorübergehend schwächelt, macht das unserem Portfolio weniger aus als wenn wir nur in einen der drei investieren: in Gold zum Beispiel.

Man spricht hier auch von „Diversifikation“. Um unser Risiko möglichst klein zu halten, investieren wir am besten nicht nur in verschiedene Vermögenswerte (z. B. in verschiedene Aktien), sondern auch in verschiedene Klassen wie Standardaktien, Gold, Aktien aus Schwellenländern, Rohstoffe und Immobilien. Besonders breit
gestreut sind Investmentfonds, bei denen Fondsmanager die Auswahl übernehmen und du so dauerhaft entlasten bist.

Investieren in Aktienfonds: langfristig erfolgreich

Wer einen Teil seines Geldes in Aktienfonds investiert, kann langfristig mit einer ordentlichen Rendite rechnen und ein kleines Vermögen aufbauen. Verteilt auf mehrere Branchen und Länder können wir über Fonds schon mit 25 Euro im Monat in dutzende Firmen investieren, ohne dass ein möglicher Bankrott eines Unternehmens groß ins Gewicht fällt.

Dabei haben wir die Wahl, ob wir unsere Fonds der aktiven Verwaltung eines Fondsmanagers anvertrauen oder uns mit einem passiv gemanagten Fonds begnügen, der Indizes wie DAX, Dow Jones oder Nikkei nachbildet.

Investieren in Anleihen: Zinsen fürs Leihen

Neben Aktien zählen Anleihen wohl zu den bekanntesten Wertpapieren. Sie sind nicht zwangsläufig sicherer als erstere, können aber eine gute Ergänzung unseres Portfolios sein. Beim Investieren in Anleihen leihen wir im Grunde einem Unternehmen oder Staat Geld. Dafür erhalten wir einen variablen oder festen Zins und zudem am Ende der Laufzeit den Nennwert unserer Anleihe zurück.

Hier gilt wie immer am Kapitalmarkt: ohne Risiko keine Rendite. Darum sollten wir stets nicht nur auf die Zinsen schauen, sondern uns fragen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass wir am Ende unser geliehenes Geld zurückbekommen. 

Investieren in Gold und andere Rohstoffe: komplex

Investments in Rohstoffe sind eine weitere Möglichkeit, Geld und Risiko beim Vermögensaufbau zu verteilen. Dabei ist nicht alles Gold, was Ertrag bringen kann: Zu den Rohstoffen zählen im Wesentlichen Edelmetalle, Industriemetalle wie Aluminium und Kupfer oder Energierohstoffe wie Öl.

In was investieren wir aber am besten? Hier gilt es, gut zu überlegen. Beispiel Gold: Gold in Form von Barren oder Schmuck muss vor Diebstahl gesichert werden. Gold Zertifikate bergen das Risiko, dass der Herausgeber zahlungsunfähig wird. Zur Beimischung eignen sich mittel- bis langfristig auch Investmentfonds, die in Gold investieren. Vor allem bei Rohstoffen ist guter Rat „Gold wert“. 

Investieren in Fest- und Tagesgeld: die Absicherung

Schauen wir nur auf Zinsen und Rendite, lässt sich mit Fest- und Tagesgeld langfristig nur schwer ein Vermögen aufbauen. Wer auf recht sichere Anlageformen wie die genannten setzt, bekommt oft kaum mehr als 0,3 % Zinsen. In unserem Portfolio haben sie dennoch ihre Berechtigung. Erst recht, wenn wir ein Haus besitzen.

Kommt es nämlich zu ungeplanten Ausgaben, die sich mit dem Geld auf dem Girokonto nicht bezahlen lassen, haben wir mit unserem Fest- oder Tagesgeldkonto eine sichere Reserve in der Hinterhand. Gleichzeitig helfen uns Zinsanlagen als weitere Pfeiler im Portfolio dabei, Anlagekapital und Risiko über verschiedene Anlageklassen zu verteilen. Unser Tipp: Geht es um einen kurzfristig verfügbaren „Notgroschen“, ist selbst ein unverzinstes aber gebührenfreies Konto eine Überlegung wert.

Gewusst wie: Geld investieren nach Rezept?

Wer nach der optimalen Mischung für sein Anlageportfolio sucht, findet manches Patentrezept. So empfahl die Wirtschaftswoche angesichts zu erwartender Unruhen an den Börsen Mitte 2018 zu 30 Prozent Aktien und Anleihen, 25 Prozent Gold und 15 Prozent Tagesgeld. Aktien böten die besten Renditechancen, Gold sichere gegen Krisen ab und der ausgewogene Mix verschiedener Anlageklassen gebe Stabilität. 

Optimales Anlagenportfolio
Quelle: Wirtschaftswoche

Eine derartige Strategie habe Anlegern in diesem Jahrhundert wenigstens fünf Prozent Rendite pro Jahr gebracht, so das Wirtschaftsmagazin. Dennoch: Das eine Rezept für den sicheren Vermögensaufbau gibt es nicht. Es kommt immer auf die jeweiligen Lebensumstände und Ziele an, auf die wir unsere Investmentstrategie stützen.  

Unsere Überzeugung: Ab einem Anlagehorizont von 15 Jahren gab es in der Vergangenheit mit globalen Aktienfonds kein Verlustrisiko. Aber zwischendurch schwanken Aktien(fonds) natürlich und auch mal stark, so dass es neben Ihrem Anlagehorizont darauf ankommt, die Nerven zu behalten.

Langfristig erfolgreich: Fondsentwicklung

Mit dem passenden Portfolio ein Vermögen aufbauen.

Niemand muss investieren lernen, um langfristig Vermögen aufzubauen. Wenn wir nicht nur auf eine Anlageform setzen, ist schon einiges gewonnen. Verteilen wir dann noch unsere finanziellen Mittel nach den eigenen Möglichkeiten und Bedürfnissen klug auf eher sichere Anlageformen, Anlageprodukte mit größeren Renditechancen, verschiedene Anlageklassen und innerhalb der jeweiligen Klasse breit gestreut, können wir unsere Rendite stabilisieren und extreme Verluste vermeiden. Tipps von unseren Finanzexperten helfen dir dabei, den individuell richtigen Weg zu finden. 

Finde mit uns deinen optimalen Anlage-Mix: