+49 (40) 69 69 69 69
alt="Headerbild für offene Investmentfonds"

Offene Investmentfonds: So funktioniert die flexible Geldanlage

Du möchtest dein Geld clever anlegen, dabei flexibel bleiben und von professionellem Management profitieren? Dann könnte ein offener Investmentfonds genau die richtige Lösung für deinen Vermögensaufbau sein. Hier erfährst du, wie offene Fonds funktionieren, welche Vorteile und Nachteile sie haben und worauf du bei der Auswahl achten solltest.

Das Wichtigste in Kürze zu offenen Investmentfonds

  • Definition: Eine Fondsgesellschaft sammelt das Kapital vieler Anlegerinnen und Anleger und investiert es gebündelt in Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Immobilien.
  • Flexibilität: Bei offenen Fonds kannst du jederzeit Anteile kaufen oder verkaufen (mit Ausnahmen bei Immobilienfonds). Es gibt keine feste Laufzeit und nur sehr geringe Mindestsummen.
  • Breite Risikostreuung: Offene Investmentfonds investieren in viele verschiedene Wertpapiere – das Verlustrisiko wird dadurch auf mehrere Anlagen verteilt.
  • Schutz: Dein Kapital ist als Sondervermögen bei der Insolvenz der Fondsgesellschaft sicher. Das Rendite-/Verlustrisiko trägst du als Anlegerin oder Anleger selbst.

Was ist ein offener Investmentfonds? – Grundlagen einfach erklärt

Ein offener Investmentfonds (oft auch kurz „offener Fonds" genannt) ist eine Form der Geldanlage, bei der eine Fondsgesellschaft das Kapital vieler Anlegerinnen und Anleger sammelt und es gebündelt in verschiedene Anlageklassen investiert. Das können Aktien, Anleihen, Immobilien oder andere Anlageformen sein – je nach Ausrichtung des Fonds.

Je nach eingezahltem Betrag erhältst du entsprechend viele Fondsanteile. Der Wert dieser Anteile wird regelmäßig (in der Regel täglich) neu berechnet und richtet sich nach dem aktuellen Wert der im Fonds enthaltenen Vermögensgegenstände. Entwickeln sich die Investments positiv, steigt auch der Wert deiner Fondsanteile – und umgekehrt. In einem separaten Ratgeber erfährst du mehr über Investmentfonds allgemein.

Das Besondere: Im Gegensatz zu geschlossenen Fonds können bei einem offenen Fonds grundsätzlich jederzeit (bei offenen Immobilienfonds unter Einhaltung der Mindesthaltedauer und Kündigungsfrist) zu den festgelegten Bewertungstagen neue Anteile ausgegeben und bestehende Anteile wieder zurückgegeben werden. Die Anzahl der Fondsanteile ist also nicht begrenzt und du behältst als Anlegerin oder Anleger deine Flexibilität. Mit dem Kauf von Fondsanteilen wirst du quasi Miteigentümerin oder Miteigentümer am Fondsvermögen und hast bei einem positiven Verlauf Anspruch auf eine Gewinnbeteiligung.

Offene Investmentfonds werden in Deutschland durch das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) streng reguliert – ein wichtiger Aspekt für deine Anlage. 

Der Unterschied: offene Fonds vs. geschlossene Investmentfonds

Beim Investieren in Fonds gibt es zwei grundlegende Varianten: offene Fonds und geschlossene Fonds. Hier sind die wichtigsten Unterschiede:

  • Flexibilität bei Ein- und Ausstieg: Bei offenen Investmentfonds kannst du an Bewertungstagen in der Regel jederzeit (bei offenen Immobilienfonds unter Einhaltung der Mindesthaltedauer und Kündigungsfrist) Anteile kaufen oder verkaufen. Geschlossene Fonds hingegen werden nach einer Platzierungsphase geschlossen – weitere Investitionen sind dann nicht mehr möglich, und ein Ausstieg ist wesentlich unflexibler.
  • Mindestanlagesumme: Offene Fonds sind bereits mit kleinen Beträgen zugänglich, geschlossene Fonds erfordern meist höhere Einstiegssummen (oft ab 5.000 Euro).
  • Laufzeit: Offene Investmentfonds haben in der Regel keine feste Laufzeit und können unbegrenzt fortbestehen. Geschlossene Fonds dagegen haben eine definierte Laufzeit von etwa 10 bis 30 Jahren.
  • Risikostreuung: Offene Fonds investieren meist in eine Vielzahl von Werten und bieten dadurch eine breite Diversifikation. Geschlossene Fonds konzentrieren sich häufig auf einzelne Projekte, was zu höheren Risiken führen kann.

Offene Fonds sind damit eher der Einstieg für alle, die sich nicht ewig binden wollen – geschlossene eher etwas für Geduldige mit höherem Budget.

Offene vs. geschlossene Fonds im Vergleich

Merkmal Offene Fonds Geschlossene Fonds
Ein- und Ausstieg jederzeit möglich (an Bewertungstagen)* nach Platzierungsphase gesperrt, Ausstieg unflexibel
Mindestanlage schon mit kleinen Beträgen machbar oft ab 5.000 Euro oder mehr möglich
Laufzeit keine feste Laufzeit, läuft unbegrenzt 10 bis 30 Jahre fix
Risikostreuung breite Diversifikation über viele Werte oft Fokus auf einzelne Projekte, höheres Risiko

Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick – Flexibilität und Einstieg machen den Unterschied.
* Bei offenen Immobilienfonds gilt eine Mindesthaltedauer von zwei Jahren und eine verbindliche Kündigungsfrist von einem Jahr.

Welche Arten von offenen Investmentfonds gibt es?

Offene Investmentfonds gibt es in vielen Varianten – je nach Anlageklasse, Verwaltungsart oder Fokus. So findest du immer etwas Passendes für dein Risikoprofil. Hier die wichtigsten Kategorien:

Unterscheidung nach Anlageklasse

  • Aktienfonds: Diese Fonds investieren hauptsächlich in Aktien und bieten Chancen auf höhere Renditen, sind aber auch höheren Schwankungen unterworfen.
  • Rentenfonds (Anleihefonds): Sie setzen auf festverzinsliche Wertpapiere und gelten als etwas risikoärmer. Entscheidend ist jedoch die Ausgestaltung: Rentenfonds können sowohl ein eher diversifizierendes/defensives als auch ein hochverzinsliches und schwankungsintensiveres Profil haben.
  • Mischfonds: Dieser Typ offener Fonds kombiniert verschiedene Anlageklassen für eine ausgewogene Risikostreuung.
  • Offene Immobilienfonds: Sie investieren meist in Gewerbe- oder Wohnimmobilien.
  • Geldmarktfonds: Bei ihnen handelt es sich um eine kurzfristige, sehr sichere Anlageform mit geringeren Renditechancen.
Fondsart Fokus Risiko Renditechance
Aktienfonds Aktien Hoch Hoch
Rentenfonds Anleihen Niedrig bis mittel Mittel
Mischfonds Aktien und Anleihen Mittel Mittel
Immobilienfonds Immobilien Mittel Mittel bis hoch
Geldmarktfonds Kurzfristige Papiere Sehr niedrig Niedrig

Offene Fonds nach Anlageklasse im Vergleich – Risiko und Rendite auf einen Blick. So findest du schnell die passende Variante für dein Portfolio.

Mehr zu verschiedenen Fondsarten kannst du in einem getrennten Ratgebertext nachlesen.

Unterscheidung nach Verwaltungsart

  • Aktiv gemanagt: Bei aktiv gemanagten offenen Fonds kümmert sich das Fondsmanagement um die Auswahl der Wertpapiere und das Chancen- und Risikomanagement.
  • Passiv gemanagt: Passive Fonds wie ETFs bilden hingegen einen Index möglichst kostengünstig nach und kommen ohne aktives Management aus.

Unterscheidung nach Nachhaltigkeit

Immer beliebter werden auch nachhaltige Fonds, die nach ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) investieren und dabei ökologische und soziale Standards berücksichtigen.

Sondervermögen: deine Sicherheit bei offenen Investmentfonds

Ein wichtiger Schutzmechanismus bei offenen Investmentfonds: Das Kapital wird – wie bei allen Investmentfonds – als Sondervermögen verwahrt. Das bedeutet, dass dein investiertes Geld rechtlich und buchhalterisch strikt vom Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt ist.

Sollte die Fondsgesellschaft insolvent werden, bleibt dein Fondsvermögen unberührt: Dein eingezahltes Kapital ist sicher vor dem Zugriff von Gläubigern. Gewinne oder Verluste aus der Anlageentwicklung trägst du jedoch als Anlegerin oder Anleger selbst.

Die Vorteile von offenen Investmentfonds

Offene Investmentfonds bieten dir als Anlegerin oder Anleger eine Reihe entscheidender Vorteile. Hier die wichtigsten auf einen Blick:

  • Hohe Liquidität: Du kannst Anteile in der Regel börsentäglich kaufen und verkaufen. Bei Immobilienfonds können jedoch neben gesetzlichen Fristen auch zusätzlich temporäre Einschränkungen gelten.
  • Professionelles Management: Erfahrene Fondsmanagerinnen und Fondsmanager treffen die Anlageentscheidungen für dich – du brauchst kein Expertenwissen über die Märkte.
  • Risikostreuung (Diversifikation): Offene Fonds investieren in eine Vielzahl von Anlageklassen. Dadurch wird das Risiko auf viele verschiedene Anlagen verteilt. Verliert ein einzelnes Wertpapier an Wert, gleichen andere Investments dies idealerweise aus. Das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) schreibt sogar vor, dass maximal 10 % des Fondsvermögens in Wertpapiere eines einzelnen Herausgebers investiert werden dürfen.
  • Niedriger Einstieg: Bei offenen Fonds bist du meist schon mit 20 bis 25 Euro pro Monat dabei. Als Einmaleinlage reichen oft 250 Euro.
  • Transparenz: Fondsgesellschaften müssen mindestens zweimal jährlich über die Vermögenswerte, getätigte Käufe und Verkäufe sowie die Aufteilung des Vermögens berichten.
  • Insolvenzschutz: Dein Geld ist als Sondervermögen geschützt – auch wenn die Fondsgesellschaft insolvent wird.

Gibt es auch Risiken und Nachteile bei offenen Fonds?

Wie bei jeder Geldanlage solltest du auch bei offenen Investmentfonds mögliche Risiken kennen. Hier die wichtigsten Punkte:

  • Kursschwankungen: Der Wert deiner Fondsanteile kann schwanken – je nach Marktlage auch deutlich. Besonders bei Aktienfonds sind kurzfristige Wertverluste möglich. Langfristig (über 10 bis 15 Jahre) haben sich breit gestreute offene Fonds historisch jedoch oft positiv entwickelt.
  • Kosten: Offene Investmentfonds beinhalten laufende Kosten wie z. B. Verwaltungsgebühren. Zusätzlich können beim Kauf Ausgabeaufschläge anfallen. Diese Kosten schmälern deine Rendite. Passive Fonds wie ETFs sind oft kostengünstiger, verzichten dabei aber bewusst auf ein aktives Chancen- und Risikomanagement.
  • Keine Garantie auf Gewinne: Anders als bei garantierten Sparprodukten gibt es bei offenen Fonds keine Zusicherung, dass du eine bestimmte Rendite erhältst – oder überhaupt einen Gewinn machst.
  • Eingeschränkte Mitbestimmung: Als Anlegerin oder Anleger hast du bei typischen offenen Fonds keinen Anspruch auf individuelle Auskünfte oder Mitsprache bei Anlageentscheidungen. Das übernimmt das Fondsmanagement für dich.
  • Liquiditätsrisiko: In sehr seltenen Krisensituationen kann es passieren, dass sehr viele Anlegerinnen und Anleger gleichzeitig ihre Anteile zurückgeben wollen. Bei offenen Immobilienfonds gibt es deshalb seit 2013 Mindesthaltefristen (24 Monate) und Kündigungsfristen (12 Monate). Auch bei offenen ELTIFs (European Long Term Investment Funds), die in illiquide Anlagen wie z. B. Infrastruktur oder Private Equity investieren, kann es bei erhöhten Anteilrückgaben zu Engpässen kommen. Dafür stehen dem Fondsmanagement unterschiedliche Instrumente im Liquiditätsmanagement zur Verfügung, wie z. B. Rücknahmeabschläge oder das sogenannte „Gating“, das die zeitlich verzögerte oder anteilige Ausführung von Rückgaben beschreibt. 

Einige Vorteile und Nachteile von offenen Investmentfonds – Überblick

Vorteile Nachteile
hohe Liquidität (meist täglich handelbar) Kursschwankungen und Verluste möglich
professionelles Management laufende Kosten und Ausgabeaufschläge
breite Risikostreuung (max. 10% Anteil pro Emittent) keine Renditegarantie
niedriger Einstieg (20 bis 25 €/Monat) eingeschränkte Mitbestimmung
hohe Transparenz (durch einen Bericht zweimal jährlich) Liquiditätsrisiko in Krisen
Sondervermögen-Schutz  

Offene Fonds auf einen Blick – Stärken und Schwächen zusammengefasst, damit du abwägen kannst.

Für wen eignen sich offene Investmentfonds?

Offene Investmentfonds sind besonders geeignet für:

  • Einsteigerinnen und Einsteiger ohne umfangreiches Börsenwissen, die von einem professionellen Management profitieren möchten: Erfahrene Fondsmanagerinnen und Fondsmanager übernehmen die Analyse der Märkte und treffen Anlageentscheidungen – du musst nicht selbst zum Börsenprofi werden.
  • Langfristig orientierte Sparende, die regelmäßig Vermögen aufbauen wollen (z. B. für die Altersvorsorge). Durch Sparpläne ab 20 bis 25 Euro kannst du monatlich kontinuierlich Kapital aufbauen – der Cost-Average-Effekt glättet Schwankungen.
  • Anlegerinnen und Anleger, die breit gestreut investieren möchten. Offene Fonds bieten durch ihre Diversifikation über viele verschiedene Wertpapiere, Branchen oder Regionen hinweg ein automatisiertes Risikomanagement – so setzt du nie dein Geld auf eine einzige Karte.
  • Menschen, die Flexibilität schätzen und nicht über Jahre hinweg gebunden sein möchten: Mit Ausnahme von offenen Immobilienfonds kannst du Anteile börsentäglich kaufen oder verkaufen – im Gegensatz zu geschlossenen Fonds mit festen Laufzeiten bleibst du so liquide.
  • Vorsichtig Investierende, die von der Risikostreuung und dem Insolvenzschutz profitieren wollen: Das KAGB schreibt eine maximale Emittentenkonzentration von 10 % vor. Dein Geld als Sondervermögen ist auch bei der Insolvenz deiner Fondsgesellschaft sicher.
  • Anlegerinnen und Anleger, die sich nicht selbst um alles kümmern wollen oder können. Das Fondsmanagement konzipiert eine Anlagestrategie, analysiert die passenden Finanzinstrumente und beobachtet kontinuierlich die Marktentwicklung – du profitierst von Fachwissen ohne tägliche Kontrolle.

Wenn du höhere Renditechancen suchst und bereit bist, mehr Risiko einzugehen, könnten auch speziellere Investments wie Private Equity ELTIFs interessant sein – allerdings mit höheren Einstiegshürden.

Fazit: offene Investmentfonds als flexible Anlagelösung für deinen Vermögensaufbau

Offene Investmentfonds bieten dir eine attraktive Möglichkeit, breit gestreut und professionell gemanagt in verschiedene Anlageklassen zu investieren. Die hohe Flexibilität, die niedrige Einstiegshürde und der Insolvenzschutz machen offene Fonds besonders für Einsteigerinnen und Einsteiger interessant.

Gleichzeitig solltest du die Kosten im Blick behalten und dir bewusst sein, dass auch bei offenen Fonds Kursschwankungen und Verlustrisiken bestehen. Ob Aktienfonds oder Mischfonds – von klassisch bis streng nachhaltig ausgerichtet– die Vielfalt ist groß. Welcher Fonds und welche Fondszusammenstellung (Portfoliomix) am besten zu dir passen, hängt von deinen persönlichen Zielen, deinem Risikoprofil und deinem Anlagehorizont ab.

Du möchtest mehr über deine individuellen Anlagemöglichkeiten erfahren?

Die Finanzexpertinnen und -experten von tecis beraten dich gerne persönlich und entwickeln gemeinsam mit dir eine maßgeschneiderte Strategie für deinen Vermögensaufbau.

Häufig gestellte Fragen zu offenen Investmentfonds

Die Kosten setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen: Zum einen gibt es laufende Verwaltungskosten, zum Beispiel die jährliche Managementgebühr. Zum anderen kann beim Kauf ein Ausgabeaufschlag anfallen. Bei ETFs als passiver Form der offenen Fonds sind die Kosten meist deutlich niedriger. Zusätzlich können beim Kauf und Verkauf von ETFs Transaktionsgebühren deiner Bank anfallen.

ETFs (Exchange Traded Funds) sind eine spezielle Form von offenen Investmentfonds, die an der Börse gehandelt werden. Der Hauptunterschied: ETFs bilden meist passiv einen Index nach (z. B. den DAX) und haben dadurch deutlich niedrigere Kosten. Klassische offene Fonds werden aktiv von Fondsmanagerinnen und Fondsmanagern verwaltet, die versuchen, durch geschickte Auswahl eine bessere Rendite als der Marktdurchschnitt zu erzielen und Risiken zu steuern.

Ja, das ist möglich. Offene Investmentfonds unterliegen Kursschwankungen, und es gibt keine Garantie auf Gewinne. Im schlimmsten Fall kann dein Investment an Wert verlieren. Allerdings: Durch die breite Streuung auf viele verschiedene Wertpapiere ist das Totalverlustrisiko eher gering – ganz im Gegensatz zur Geldanlage in einzelnen Aktien. Breit gestreute Fonds sind langfristig meist die bessere Wahl.

Wichtig: Investiere nur Geld, das du nicht kurz-, mittel- oder langfristig brauchst. Aktienfonds benötigen – je nach Fondstyp – eher einen langen Anlagehorizont (mindestens 10 Jahre), Mischfonds passen oft für mittelfristige Ziele, während Geldmarktfonds auch kurzfristig sinnvoll sein können. So sitzt du Schwankungen entspannt aus.

Grundsätzlich gilt: Je länger, desto besser. Expertinnen und Experten empfehlen bei Aktienfonds einen Anlagehorizont von mindestens 10 bis 15 Jahren. In diesem Zeitraum können kurzfristige Kursschwankungen besser ausgeglichen werden. Bei offenen Immobilienfonds gibt es sogar gesetzlich vorgeschriebene Mindesthaltefristen von 24 Monaten. Trotz der grundsätzlichen Flexibilität von offenen Fonds solltest du also langfristig denken und nicht bei jeder Kursschwankung verkaufen.

Das hängt vom jeweiligen Fonds ab. Es gibt zunehmend nachhaltige Fonds, die nach ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) investieren. Diese offenen Investmentfonds schließen beispielsweise Unternehmen aus, die gegen Menschenrechte verstoßen, in der Waffenproduktion tätig sind oder die Umwelt stark belasten. Stattdessen investieren sie in Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften. Achte bei der Fondsauswahl auf die exakte Nachhaltigkeitsdefinition der Anlagestrategie im Verkaufsprospekt, wenn dir dieser Aspekt wichtig ist.

Nach oben zum Seitenanfang